Abuse / Betrug
Betrug
Kriminalität im Internet nimmt leider zu.
Wir als Provider sind davon genauso wie jeder andere Internet-Nutzer betroffen.
Sobald wir erkennen, dass eine Bestellung ein Betrugsversuches war (sei es weil man einen falschen Namen/ eine falsche Adresse oder eine falsche/gestohlene Bankverbindung angibt oder auch auf unser Inkassounternehmen nicht reagiert und uns so finanziell schädigt) stellen wir sofort Strafanzeige. Da wir während der Bestellung sowie bei Zugriff auf unsere Konfigurationsmenüs oder Server sowohl IP-Adressen, Providerzuordnungen, Zugriffszeiten mit Zugriffsdauer und geographische Daten speichern, können derzeit (Stand Juni 2007) 95.41 % aller Betrugsbestellungen rückverfolgt und dem Gericht zugeführt werden. An dieser Stelle ein herzlichen Dank an die Polizei in Deutschland, Österreich und Italien!
Ein kleiner Hinweis noch.
12 Betrugsanzeigen aus dem Juni 2007 betrafen Betrugsbestellungen, die hier über Anonymizer, offene Proxys oder gehackte Server abliefen. Bei 9 dieser Fälle sind die verschiedenen Täter schon durch die Staatsanwaltschaft ermittelt und zur Anklage gebracht worden. Damit wir solche Fälle zur Anzeige bringen können, verwenden extrem viel Zeit und Geld (Im Durchschnitt wenden wir bei solchen Fällen zwischen 500 und 2000 Euro auf), um diese Fälle hier aufzuklären. (Die Kosten holen wir uns natürlich mit freude und gut verzinst vom Betrüger wieder)
Die Kollegen in den Rechenzentren sind in der Zwischenzeit sehr hilfreich, wenn es darum geht, Logfiles von gehackten Rootservern oder offenen Proxyservern für uns zu sichern. Auch bei den Anonymizer-Betreibern haben wir (anfänglich mit sehr viel Nachdruck, heute jedoch auf kollegialer Basis) bisher immer die tatsächliche IP samt Protokoll herausbekommen. (Welcher Provider möchte denn schon in die Mithaftung für Verbrecher genommen werden)
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Letzte Änderung des Artikels: 2007-07-26 23:22
Verfasser des Artikels: Support
Revision: 1.1
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